18.03.2026
Gletscher verschwinden nicht über Nacht.
Sie ziehen sich langsam zurück – so langsam, dass man es im Alltag leicht übersieht. In den Alpen jedoch, unserem vertrauten Raum aus Fels, Eis und Bewegung, ist dieser Wandel längst unübersehbar.
Er betrifft nicht nur das Eis selbst: Auch Hütten, Wege und Steige geraten zunehmend unter Druck. Starkregen, Hitzeperioden und tauender Permafrost setzen der alpinen Infrastruktur zu – mit spürbaren Folgen für Sicherheit, Aufwand und Erreichbarkeit.
„Requiem in Weiß“ macht genau das sichtbar. Der Film zeigt nicht nur schmelzendes Eis, sondern die Veränderungen einer Landschaft, die viele von uns geprägt, getragen und gefordert hat und die viele von uns seit Jahren begleitet.