Requiem in Weiss | © Harry Putz

Requiem in Weiss

Ein Film, der unter die Haut geht

18.03.2026

Gletscher verschwinden nicht über Nacht.
Sie ziehen sich langsam zurück – so langsam, dass man es im Alltag leicht übersieht. In den Alpen jedoch, unserem vertrauten Raum aus Fels, Eis und Bewegung, ist dieser Wandel längst unübersehbar.

Er betrifft nicht nur das Eis selbst: Auch Hütten, Wege und Steige geraten zunehmend unter Druck. Starkregen, Hitzeperioden und tauender Permafrost setzen der alpinen Infrastruktur zu – mit spürbaren Folgen für Sicherheit, Aufwand und Erreichbarkeit.

„Requiem in Weiß“ macht genau das sichtbar. Der Film zeigt nicht nur schmelzendes Eis, sondern die Veränderungen einer Landschaft, die viele von uns geprägt, getragen und gefordert hat und die viele von uns seit Jahren begleitet. 

Deshalb zeigen wir ihn auf unserer 

Jahresmitgliederversammlung am 18. März 2026

18:00 Uhr

in der Alten Johanneskirche in Hanau
(Der Eintritt für Mitglieder des DAV ist frei.)

 

Ein Film über das, was wir verlieren – und was das für uns bedeutet

„Requiem in Weiß“ ist kein Katastrophenfilm. Er beobachtet, dokumentiert und lässt Raum zum Nachdenken. Er zeigt Gletscher, die sich zurückziehen, und Bergregionen, die sich verändern – oft schneller, als man erwartet.
Er macht deutlich, welche Folgen das für den Bergsport hat:

·        instabilere Routen

·        mehr Steinschlag

·        schwindende Firnfelder

·        unsichere Gletscherpassagen

·        kürzere Wintersaisons

Touren, die es so bald nicht mehr geben wird
Der Klimawandel ist längst Realität – und er verändert unseren Sport spürbar.

 

Der Film erinnert daran, warum wir als DAV aktiv sind:
Wir schützen, was wir lieben.

Er zeigt, dass Engagement nicht abstrakt ist, sondern konkret - in unseren Touren, in der Ausbildung, im Verhalten am Berg und in den Entscheidungen, die wir als Sektion treffen.

„Requiem in Weiß“ verbindet Bergsport, Verantwortung und die Frage, wie wir als Gemeinschaft mit dieser neuen Realität umgehen wollen.